Christuswege

Logo: gezeichnetes christliches Kreuz und Erdsymbol

Ergänzung

Liste: Änderungen, die in zusätzlichen Themenseiten seit Januar 2002 eingearbeitet sind, Stand 21.4.2012

 - neuere Änderungen dunkelrot / rosa / grau,
- im Zusammenhang finden Sie die Änderungen über die Homepage.

 

In der Ergänzungsseite zum Kapitel "Jesus Christus: Die Geburt" des Haupttexts:

Auch für weniger direkt in dieser Richtung Suchende hatte besonders in früheren, geruhsameren Zeiten das Weihnachtsfest damit zu tun. Die Feste des "Kirchenjahres", in diesem Fall die Adventszeit, stimmten auch die Allgemeinheit auf ein plastisches Verinnerlichen der Christgeburt ein, ähnlich wie die Fastenzeit seelisch auf das Osterfest vorbereitete. So konnte im Lauf der Jahre etwas erfahren - wenn auch nicht voll verstanden werden, was in der heutigen, davon eher ablenkenden Zeit fast nur noch bei intensiver Meditation bzw. längeren Gebetsphasen erlebt werden kann.

Weihnachten ist im weiteren Sinne ein Fest der Liebe, zur Erinnerung daran, daß der Menschheit Jesus geschenkt wurde. Dies ändert aber den tieferen Sinn nicht, da alle Schritte im Leben Jesu auch nachvollziehbar sind. Vgl. außerdem das Kapitel "Und das Wort wurde Fleisch" im Haupttext.
Wiedergeborene Christen im Sinne heutiger Freikirchen u.a.
- sind trotzdem weiter gefordert, täglich ihren Glauben zu stärken, und so vollkommener zu werden.
- Bei ihnen steht jetzt an, alle ihre Lebensgebiete neu zu ergreifen; die meisten werden dadurch sehr Vieles ändern müssen.
- Wie in einer kommenden Phase "alles neu gemacht wird" (Off. 21, 5), so ist es heute schon angesagt, über alles neu nachzudenken ...

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in b/abendmahl.htm bzw. ehem. abendmahl2.htm, Ergänzungen

Es gibt wenig bekannte Bemühungen im Umfeld der katholischen Kirche um eine "Reinigung" bzw. Vertiefung der Eucharistie. Dann wäre aber eigentlich zuerst daran zu denken, dem Kirchenvolk wieder den Zugang zum Abendmahlswein zu geben - der entweder nicht, oder nur vereinzelt zu bestimmten Festtagen gewährt wurde, während ansonsten der Wein nur dem katholischen Priester vorbehalten war. Diese Annäherung an die Praxis Jesu wäre zugleich eine Annäherung zwischen den Kirchen. 
Die evangelischen Kirchen könnten ihrerseits sich einzufühlen suchen in dasjenige, was "zum Gedächtnis" an das Wirken Jesu "in das Brot und den Wein hineingelegt ist". Auch eine mehr symbolische Anschauung davon kann eine Brücke zum realen Wirken Christi sein.
Bei den an vielen Orten an Festtagen und zu besonderen Gelegenheiten wie Hochzeiten stattfindenden ökumenischen Gottesdiensten teilt jeweils ein katholischer und ein evangelischer Pfarrer das Abendmahl an die Angehörigen der jeweiligen Konfession aus. Es ist dann die Frage, warum bei einem Ökumenischen Kirchentag nicht auch eine Form gefunden werden sollte, um nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch die Gemeinsamkeiten beim Abendmahl zu betonen. Immerhin wird das Abendmahl wie die Taufe von beiden Kirchen als Sakrament - d.h. zeichenhafte heilige Handlung - anerkannt (während die katholische Kirche zusätzlich die Kommunion, die Firmung, die Beichte, die Ehe, die Krankensalbung, und die Priesterweihe als Sakramente behandelt.)

Neue Erschwerungen in der Ökumene: Z.B. die untenstehende Vorschrift des Canonis Juridicis (katholisches Kirchenrecht) 844  §4 konnte unter Umständen als eine Begründung für die allgemeine Praxis genutzt werden, evangelischen Interessenten auf Wunsch das katholische Abendmahl auszuteilen. Die Schrift der Katholischen Kirche (Apostolischer Stuhl), "Instruktion Redemptionis Sacramentarum - über einige Dinge bezüglich der heiligsten Eucharistie, die einzuhalten und zu vermeiden sind" vom 25.3.2004 forderte nun, daß die Bedingungen aus 844 §4 nicht voneinander getrennt werden könnten, sondern alle zusammenkommen müßten - offenbar um die übliche Praxis zu erschweren. Eine solche pauschale Zurückweisung evangelischer Christen dürfte sich aber besonders in Ländern mit vielen Mischehen wie Deutschland nicht durchsetzen lassen. Untenstehend die in der "Instruktion..." erwähnten, aber nicht wiedergegebenen Paragraphen des kath. Kirchenrechts.
Anmerkung zu 844
§3: die evangelischen Kirchen wurden von Seiten des Vatikan noch nicht in dieselbe Nähe zur katholischen Kirche gerückt wie die orthodoxen bzw. orientalischen Kirchen. Aber der Vatikan hätte in diesem §3 ein Instrument, wo er sogar ohne diese Paragraphen zu ändern, weiteren Kirchen größere Gemeinsamkeiten bestätigen könnte. Außerdem könnte er, wenn er wollte, statt in diesem Paragraphen die "Kirchen" zu betonen, einfach die "Angehörigen" der Kirchen, also die Individuen und deren Glauben stärker betonen - in diesem Fall besonders den Glauben an die reale Gegenwart Christi beim Abendmahl, woran auch Luther glaubte.

Jedoch: Diese "Instruktion" bringt jedoch auch die möglichen Gelegenheiten des Austeilens von Brot und Wein an Laien zur Sprache - versteckt unter dem Fachbegriff "Die Kommunion unter beiden Gestalten", weswegen es vielen Kommentatoren nicht ins Auge gefallen ist. Würde das auch nur unter allen möglichen Umständen auch tatsächlich mutig praktiziert, würde auch das eine größere Gemeinsamkeit der katholischen Kirche mit den protestantischen Kirchen - und mit dem ersten Abendmahl - zeigen. Die sich im nach wie vor gültigen "Römischen Meßbuch" (Missale Romanum) diesbezüglich zeigenden Gedanken hatten diesen Mut in der Vergangenheit nicht besonders bestärkt. Entsprechende Wünsche könnten aus bestimmten Gründen am besten von Laien an ihre katholischen Pfarrer herangetragen werden.

(& Auszug Can. jur.)
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(neu) themen/theologiegeschichte.htm : Diese Seiten und die theologischen Richtungen der Kirchengeschichte

Einfügungen in theologiegeschichte.htm Abs. 2
Sie haben mit Hilfe u.a. der griechischen Sprache und Gelehrsamkeit die urchristlichen Überlieferungen für Europa deutlicher gemacht.
In der "Mystischen Theologie" der heutigen Orthodoxen Kirchen ist Einiges davon besonders stark erhalten geblieben.
Einfügung betr. Scholastik:
(Argument, Gegenargument, Schlußfolgerung)
Einfügung in 6.
Probleme zwischen Fundamentalismus und Relativismus dominieren bisher die Diskussion. Im übrigen spielen außerhalb der theologischen Kreise in den letzten Jahren noch  jene vermeintlichen "Jesus-Enthüllungsgeschichten" eine Rolle, die das Gesamtbild der heutigen Diskussion auch nicht gerade besser machen.
Ergänzung in ***
Zur Entwicklung des Christentums s. a. Prof. Hans Küng, Das Christentum. Wesen und Geschichte, Sonderausgabe 2007. Er strebt eine integrierte Forschung an, die trotz Archäologie und kritischer Forschung die alten Schriften als inhaltliche Quellen ernst nimmt. Wir teilen nicht alle dort wiedergegebenen Folgerungen aus historisch-kritischer Forschung. Z.B. erschienen Geschehnisse mit Jesus manchmal zu sehr als rein subjektive Erlebnisse; Küng ist jedoch offen für eine eigenständige noch nicht erforschte Realität solcher Erlebnisse. Im übrigen kann seine an sich interessante Methode, Entwicklungsstufen des Christentums (Paradigmen) zu untersuchen, die Bedeutung von Richtungen, die im Großen bisher nie ausschlaggebend geworden sind - wie die Mystik - nicht ausreichend würdigen; diese haben Wege zu Tage gefördert, die für die Ausschöpfung der vollen Potenzials des Christentums sehr wichtig sind.

Ergänzung:

Jesus und Theologien

Es gibt unterschiedliche theologische Sichtweisen im Neuen Testament. Aber die Schreiber müssen sie bewusst kombiniert haben. Sie ertasteten, daß Jesus viele Seiten hat. Es sind mehrere theologische Blickwinkel nötig, ihn zu verstehen.
Er lehrte einerseits das soziale Gespür der liberalen oder innerhalb der Befeiungstheologie - und er lehrte die strikten individualethischen Leitlinien ziemlich konservativer Theologen (jedoch nicht formalistisch und nicht an der Staatsmacht orientiert).
Er hatte sowohl die spirituelle Haltung christlicher Mystiker oder esoterischer Christen (vgl. die Mystische Theologie östlicher Orthodoxer Kirchen) - als auch die Einstellung, daß die Jünger ihr Leben in dieser physischen Welt meistern sollten (Letzteres ist das Hauptthema der meisten gegenwärtigen Theologen und Seelsorge, besonders der evangelischen.)
Jesus zeigte eine "übernatürliche" Beziehung zu Gott, (von der Taufe bis zum Kreuz und der Auferstehung; wie es z.B. in der Rückschau von Johannes bzw. seinen Schülern im Johannes-Evangelium zum Ausdruck kommt); das kann nicht mit Hilfe des intellektuellen Bewusstseins von Theologen wie Bultmann erklärt werden. Nichtsdestoweniger mußte Jesus durch menschliche Lebensabläufe gehen, wie sie auch für Naturwissenschaftler zugänglich sind.
Mehrere Vorkommnisse können von der Tiefenpsychologie unserer Tage verstanden werden; mehrere sind dagegen spirituell in einem Sinn, der über tiefenpsychologische Erkenntnismöglichkeiten hinaus geht.
Viele Gesichtspunkte sind fast verloren, seit große Teile der frühen Christenheit als "Ketzer" usw. verfolgt wurden (in einen Topf geworfen mit wirklichen religiösen Mißbräuchen). Sie waren alle einseitig, aber nicht mehr als irgendeine existierende Kircfhe auf ihre Weise.
Diese Einseitigkeit ist nicht automatisch negativ. Die konstruktiven Teile von all diesen Richtungen würden insoweit in Ordnung sein - falls sie nicht denken würden, daß sie die Einzigen seien, die recht haben, und daß die Anderen komplett unrecht hätten.

Die einzelnen Evangelien und Theologie

Die Evangelien - und z.B. der Teil des Markusevangeliums, der "Quelle Q" genannt wird - repräsentieren vers´chiedene Blickwinkel. Daher sind sie für Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund geschrieben. Markus war z.B. wichtig für den analytischen Verstand der Römer und für Übersetzungen in die romanischen Sprachen. (Aber Prof. Morton Smith nennt einen "geheimen Teil" dieses Evangeliums, der von Unterlagen von Petrus stammte, und der nur für erfahrene Leute genutzt wurde; mit der Auferweckung des Lazarus usw.) Der österreichische Mystiker Jakob Lorber schrieb, Markus sei als Junge ein geschätzter Bote zwischen den Jüngern gewesen. So würde er genau gewusst haben, was sich ereignete. Er weist Züge eines Theologen auf, dessen Frage lautet: wer ist Jesus? 
Das ursprüngliche aramäische Matthäus-Evangelium, das verloren bzw. noch nicht entdeckt ist, muß an die Juden gerichtet gewesen sein; dieses, wie auch das heutige "Matthäus-Evangelium" ist letztlich an alle gerichtet, die ausführliche Beschreibungen voller Leben über die Taten Jesu brauchen. 
Ähnlich Lukas, aber mit gefühlsmäßiger Tiefe. 
Z.B. das Johannes-Evangelium war für spirituelle Christen (mit griechischer Mysterien-Biographie) geschrieben, wobei das spezifisch Christliche in ihrer Sprache herausgearbeitet wird.
Johannes versteht das Leben Jesu besonders deutlich vom Ostergeschehen her; Matthäus beginnt deutlicher mit dem Leben. Beide Blickwinkel sind korrekt; aber das Kreuz und edie Auferstehung haben die meisten Konsequenzen für die Zeit danach.
Johannes versteht das Leben Jesu besonders deutlich vom Ostergeschehen her; Matthäus beginnt deutlicher mit dem Leben. Beide Blickwinkel sind korrekt; aber das Kreuz und edie Auferstehung haben die meisten Konsequenzen für die Zeit danach.
Das apokryphe "Philippus-Evangelium" ist kein  Evangelium, sondern ein frühchristlicher Beitrag oder Kommentar zur Diskussion mit Menschen aus verschiedenen anderen religiösen Richtungen - mit einem eigenen Standort zwischen diesen. (Es ist keine gnostische Schrift, wie Manche annehmen mögen.) Das apokryphe "Thomasevangelium" ist kein Evangelium, sondern eine wahrscheinlich authentische Sammlung von Aussprüchen Jesu; einschließlich einiger Aussagen, die in dieser Form spirituell interessierten Menschen gewidmet waren.

Forschungsmethoden

Ähnlich sind die verschiedenen Forschungsmethoden alle in ihren jeweiligen Grenzen nützlich, wenn sie zusammen angewandt werden (interdisziplinär). Wenn jemand allerdings versucht, Theologie auf praktisch nur einem Wissenszweig aufzubauen (wie Sprachwissenschaft oder Archäologie), wird das Ergebnis teilweise falsch. Es ist außerdem nötig, meditative Methoden einzubeziehen, was fast nirgends gemacht wird.
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In themen/meditation.htm": Methodische Hinweise": präzisierte Absätze

Bibelstudium, d.h. Texte lesen, sprachlich und im Zusammenhang erarbeiten ist nur eine Methode. Während des Studiums können die Kapitel des Texts und nicht zuletzt Gott tiefere Erkenntnisse fördern. ...

Wer über das Lesen hinaus an einer ganzheitlichen Methode des Erarbeitens näher interessiert ist - vernachlässigte Schichten der Seele einbeziehend -, kann nach dem Studium eines Kapitels dieser konzentrierten Betrachtungen das entsprechende Kapitel z.B. des Johannesevangeliums lesen und darüber meditieren.

Zusatz

Selbst Jene, die durch eine Suche nach inneren Erfahrungen auf den untauglichen und gefährlichen Weg des Drogenkonsums gestoßen sind, könnten statt dessen durch Meditation ein erfüllendes Erleben finden.

Zusatz

Es gäbe auch die Möglichkeit, die vielen künstlerischen Bilder und Symbole in den Kirchen aufzugreifen.

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"b/kirchen.htm" Änderungen:

Die Bogumilen und Katharer waren damit z.T. verwandt, aber einseitig weltflüchtig.

„b/kirchen.htm" Ergänzung betr. Marienprophetie:

*** Einen Eindruck davon vermitteln: Franz Speckbacher, „Garabandal"; und "Manduria", Parvis-Verlag, Schweiz (ein Beispiel aus der Gegenwart in Italien); Georg Schmertzing "Geheimnis Maria" (Zusammenstellung verschiedener Orte)

Ergänzungen und Erweiterung in "b/kirchen.htm"

0. Eine wichtige Basis für ein gewisses Miteinander der Kirchen ist das weitgehend gemeinsame Verständnis der Taufe als Sakrament. Beim 2. Vatikanischen Konzil 1962 gab es eine gewisse Öffnung für die Ökumene: die katholische Kirche anerkannte, daß es Elemente wie das Wort Gottes, lebendige Gnade, Hoffnung, Liebe, und die Gaben des Heiligen Geistes - unsichtbare und sichtbare Elemente - auch jenseits der katholischen Kirche gibt; und daß so eine 'Heiligung' und Erlösung auch dort möglich ist. Die Katholische Kirche wurde aber weiterhin als die einzige vollständige Kirche bezeichnet.

Jesus hatte Petrus aufgetragen, seine "Lämmer" und "Schafe" zu "weiden" (Joh.21). Jesus hat damit allerdings nicht die anderen Jünger und deren Schülerkreise Petrus zugeordnet, sondern die vorhandenen Christen in ihrer Breite: z.B. die alten "7 Kirchen in Asien" (s.o.) wurden von Johannes betreut, und nicht von Petrus; viele Gemeinden wurden von Paulus betreut usw. Es ist also die Frage, was jenes "Weiden" durch einen Nachfolger von Petrus unter heutigen Umständen bedeuten könnte. ... Wären die Kirchen zusammengeschlossen, würden sie sicherlich auch eine gemeinsame Spitze wählen.

4. Die Marienverehrung in der katholischen bzw. orthodoxen Kirche ist in dieser Form zwar in den protestantischen Kirchen nicht vorhanden; aber dies wird offenbar nicht als ein zentraler Streitpunkt auf dem Weg zu größerer Einheit gesehen. Das 2. Vatikanische Konzil gestand auch zu, daß es bei der Liturgie Unterschiede entsprechend der Geistesart der Gläubigen geben könne, auch solche, die gegenseitig bereichernd sein können. Uns sind aus evangelischen Kirchen einzelne Versuche aus den 50er/ 60er-Jahren bekannt, die Marienverehrung in geeigneter Form wieder einzuführen.

Es wäre somit durchaus möglich, daß die Kirchen im Sinne der Ökumene weiter aufeinander zu gingen, statt Christus weiter durch ihre Abgrenzungen voneinander zu quälen.* Dieses aufeinander-zu-gehen sollte durchaus "mit Sensibilität und Rücksichtnahme aufeinander, in Geduld und zugleich mit Mut in Ehrfurcht vor der Wahrheit" geschehen, wie es Papst Johannes Paul II. nannte. Was allerdings unabhängig davon schon heute erlebt werden kann, ist jene "allgemeine Kirche" im Geist von Jesus Christus, die aus Allen besteht, die Jesus Christus auf ihre Weise nachfolgen, und sich bemühen, "den Willen des Vaters zu tun" - gleich in welchen Kirchen sie sind; und auch wenn welche darunter sind, die in gar keiner Kirche oder Religionsgemeinschaft Mitglied sind, oder die nicht ständig den Begriff Christentum vor sich hertragen. Hierauf baut in Bezug auf das Thema Kirchen die Website "Christuswege" auf. Bemühungen um eine sichtbare Einheit bleiben trotz dieser Erfahrung als Aufgabe bestehen, sind also kein Gegensatz. Dies muß jedoch wirklich aus dem Inneren heraus gewollt sein; eine äußerliche Unterschrift allein wird es nicht bringen.

*) Dabei könnten sich Kirchen wie die Katholische anregen lassen von den diesbezüglichen Christusbotschaften der orthodoxen Christin Vassula Ryden, "Das wahre Leben in Gott" Band 1. Die katholische Kirche wertet solche Schriften als "Privatoffenbarungen", Oft geht der Inhalt jedoch über solche Inspirationen hinaus, die lediglich für das persönliche Leben der Betroffenen von Bedeutung wären. (Literaturangaben werden von dieser Website nur als zusätzliche Hinweise gegeben, und unsere Erkenntnisse sind unabhängig davon.)
"Jesus hilf, die Vorurteile zwischen den Kirchen abzubauen, so daß der Heilige Geist besser durch sie wirken kann."
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(neu) themen/inspiration.htm : Inspirationen und die Kirchen – inzwischen bereits wieder mehrere Ergänzungen

Es kann allerdings um den Heiligen Geist gebeten werden.
Einige der evangelischen Kirchen denken, daß die Offenbarung mit der Bibel abgeschlossen ist. Andererseits gab und gibt es viele derartige Erscheinungen auch außerhalb der Kirchen, vgl. auch Joh. 14:21-23. (...) Das ist jedoch ein lebenslanger, schwieriger Lernprozeß; und solche Botschaften zu verbreiten, setzt eigentlich eine besondere Berufung, sowie eine besondere Verbundenheit mit Gott und eine entsprechende Vorbereitung voraus.

- "Daß Ihr euer Leben würdig wie Menschen lebt und eure täglichen Pflichten erfüllt, aber auch Gott dem allmächtigen Vater den gebührenden Platz in Eurem Leben einräumt" (aus Marienbotschaften an die Seherinnen von Garabandal und anderswo.)
- ... Der Mensch bekommt über sein mit Christus verbundenes Selbst mehr Kontakt zum Geist ...
- Z.B. wo jemand aggressiv, sich auf Inspirationen von Christus berufend, angelesene landläufige, verleumderische Urteile über Mitchristen verbreiten würde, damit Unfrieden stiftend, wäre also die Wahrscheinlichkeit besonders groß, daß es sich weder um eine berechtigte Aktivität noch um eine echte Botschaft Christi oder des Heiligen Geistes handelt. 
... das "Innere Wort aus dem Herzen" bei vollem Bewusstsein - also nicht zu verwechseln mit schizophrenen oder hypnotischen Erscheinungen. Bei einiger Praxis wird auch klar, daß es einen anderen Charakter als telepathische Erscheinungen hat (vgl. "Vom Inneren Wort", Auswahl aus Johannes Tennhardt, u.a., Lorber-Verlag).
**) In manchen Fällen können jedoch auch Menschen mit echten inspirativen Fähigkeiten zeitweise in Zustände geraten, die bekannten psychischen Störungen ähneln - etwa mit einem zwanghaft fortgesetzten Fluß der inneren Dialoge, und einer anhaltenden Unfähigkeit, mit irdischen Notwendigkeiten umzugehen. Zur möglichsten Vermeidung solcher Exzesse könnte neben den obigen Gesichtspunkten auf folgende äußere Voraussetzungen geachtet werden: genügend Schlaf; genügend B-vitaminreiche Ernährung, z.B. mit genügend B-Vitaminen - d.h. Vorsicht mit Fasten usw. in diesem Zusammenhang, wenn damit keine ausreichende Erfahrung vorliegt; klare Einstellung auf die erwünschte Quelle, d.h. auf Christus beibehalten; keine allzulangen Sitzungen, die Gelegenheit zum Abschweifen und zum "Überdrehen" bieten würden; genügend Bemühungen, außerhalb der intensiveren inneren Erlebnisse auch wieder in der irdischen Gegenwart anzukommen. Helfer, geistliche Begleiter, Therapeuten u. dgl. können sich in solchen Fällen oft nur dann wirklich zweckdienlich verhalten, wenn sie spezifische Erfahrungen / Kenntnisse haben, wozu gehört, nicht nur die momentan gestörte Verfassung, sondern auch das ungestörte Grundphänomen ernst zu nehmen.

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Ergänzungen in b/matthaeusapokalypse

Nachtrag: darauf wurden inzwischen auch Leute wie die "Zeugen Jehovas" aufmerksam, was hier ohne die in den Medien üblichen Seitenhiebe gegen diese Gruppe festgestellt wird, da es sehr detailliert begründet wurde, und weil sich die großen Kirchen mit solchen durchaus bedenkenswerten Fragen so gut wie nicht beschäftigen. Aber es wurde übers Ziel hinausgeschossen, wenn davon ausgegangen wurde, auch alles weitere in diesen Passagen beziehe sich auf die Römer.
Ebenfalls die Entwicklung zu einer neuen Zeit betrifft Mt. 13:30 mit Mt. 13:36-43.

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(Neu) themen/gemeinde.htm :Wozu brauche ich eine Kirche oder Gemeinschaft ?


szenarien.htm  

... ein spezifisch irdischer Weg zur Einheit

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In "Eine christliche Haltung..." Ergänzungen u.a.:
... ein Weg, der zum vollen Leben und zu wirklicher geistiger Freiheit in Gott führt.

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Ergänzungen in "themen/gebet.htm", Fußnote ***

S.a. Markus 12:30 " ... du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und von allen deinen Kräften”, vgl. 5. Mose 6,4.5). Zum Gebet gehört der tief empfundene Glaube an die Verwirklichung im Sinne Gottes und der entsprechende Dank. Joh. 16:23 "Wenn ihr den Vater um etwas bitten werdet in meinem Namen, wird er's euch geben" enthielt ursprünglich auch "... lasst die Antwort euch umgeben" (vgl. Neil Douglas-Klotz: Prayers of the Cosmos. Meditations on the Aramaic Words of Jesus.). Gebet und ein Leben und Handeln im gleichen Geist gehören zusammen, Beides stützt sich gegenseitig. (...) Gott kann die Liebe austeilen, die ihm gegeben wird, in welcher Kirche auch immer. Gott kann die Liebe austeilen, die ihm gegeben wird. Die hier gegebenen teils neuartigen Anregungen stellen keinen Gegensatz dar zu der vielgestaltigen Gebetspraxis in den Kirchen usw.

-Vgl. Mt 5:9 und 26:52. Siehe auch Kirchenerklärung.

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In themen/ethik.htm "Grundlagen ethischer Werte" Ergänzungen:

. *) Hieran (Umgang der Geschlechter miteinander) wurden von den verschiedenen Religionen besonders viele unterschiedliche Details angeknüpft. Dies könnte das Verständnis dafür wecken, daß eben nicht mehr für Alle dieselben Einzelheiten richtig sein müssen. Auch wurde früher für heutige Zwecke oft nicht genügend unterschieden zwischen religiösen Prinzipien und detaillierten weltlichen Gesetzen; das heißt aber nicht, daß es erstrebenswert wäre, wenn Glaube und Gesetze immer größere inhaltliche Gegensätze zeigen.

(Balken im Auge) Matth.7,1-5

(Gal. 6,7; 2.Kor. 9,6)

Pfennig" (Luk. 12,59)

(Erweiterung)

Das Individuum ist für seinen Anteil am Geschehen verantwortlich, und kann diesen Anteil auch nicht mit Verfehlungen Anderer aufrechnen. Nicht immer ist eine so einseitige Schuldzuweisung korrekt, wie sie bei Rechtsstreitigkeiten oft üblich ist. ...Besonders eine formalistische und pauschale juristische Praxis, die die einzelnen Taten und ihre Motive nicht ausreichend berücksichtigen würde, wäre kritisch zu sehen, denn sie entspränge jener von Jesus auf Schärfste abgelehnten Denkweise einiger damaliger Pharisäer bzw. Sadduzäer.

(Änderung nach der Tabelle bei 1.)

Islam (statt Koran)

Schon nach der Sintflut - also vor den o.g. 10 Geboten - gab es entsprechend der biblischen Überlieferung einige grundlegende ethische Anforderungen an die gesamte neue Menschheit zu deren Erhaltung, also über die späteren Israeliten hinaus: 
- Das Leben zu achten bzw. nicht zu morden ("denn Gott hat den Menschen nach seinem Bild gemacht": Gen 9:6) und nicht das Fleisch noch lebender Tiere zu essen. Im rabbinischen Judentum wurden später 7 "Noachische Gebote" für Nichtjuden abgeleitet, wobei es unterschiedliche Lesarten gab: 
das Verbot zu morden; das Verbot, grausam zu Tieren sein; das Verbot zu rauben; das Verbot des Ehebruchs bzw. der Unzucht; das Verbot des Götzendienstes (d.h. Nichtjuden mußten nach dieser Vorstellung zwar Gott nicht auf die Weise wie die Juden anbeten, aber sie sollten, da es nur einen Gott gibt, auch keine konkurrierenden Gottheiten annehmen); das Verbot der Gotteslästerung; das Gebot einer Rechtsordnung mit Gerichten.

(Zusatz bei 4.):

(Hier gibt es auch einen fließenden Übergang vom reinen Aufarbeiten des Bisherigen in freie, hilfreiche Werke, und dann wird es relativ, 'wer sät und wer erntet', vgl. z.B. Joh. 4,37.) Dabei gilt entsprechend Mt 7,20-21: "...an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel".
Manche kirchliche Kreise betonen in ihrer allgemeinen Informationsarbeit noch heute allzu einseitig die individuelle Moral, vor allem sexualmoralische Themen, während die oft viel verhängnisvolleren Verfehlungen von machtorientierten Politikern, Verantwortungslosen unter den Wirtschaftsführern, oder gekauften Wissenschaftlern von ihnen weniger bearbeitet wurden.

 

Ergänzungen in "themen/Richtigstellung...":

2. Weitere Autoren schlossen sich den erwähnten Spekulationen über Jesus an, mit vielen Details über die jüdische Geschichte, aber ohne daß sich die besagten Widersprüche auflösen ließen. Indem in einem Teil dieser Literatur auch die Auferstehung Jesu reduziert wurde auf ein historisch ertastbares äußerliches Auferstehungs-Ritual der späten Ägypter und evtl. der Essener und darauf aufbauender Traditionen, wird darin den Lesern gerade das Erneuernde vorenthalten, was Jesus in diesem Zusammenhang gebracht hat. Dabei wäre es gar kein Verlust für die dort dargestellten Zusammenhänge zwischen historischen Gruppierungen wie Essenern und Tempelrittern, wenn auf dieses Anti-Auferstehungs-Dogma verzichtet würde. Der nur mystisch nachvollziehbare Teil dessen, was Jesus vollbrachte, ging schon in frühchristlicher Zeit über das Verständnis einiger judenchristlicher und gnostischer Gemeinschaften hinaus, und somit ist es nutzlos, mit deren Auffassung beweisen zu wollen, daß das, was sie verstanden hatten, schon alles gewesen sei. Andere hatten andere Teile der Wahrheit verstanden, was sowohl die vielen frühen Christen zeigen, die an eine umfassenderen Bedeutung der Auferstehung glaubten; als auch Jene, die die diesbezügliche Streitschrift des Philippus-Evangeliums benutzten. Der sich hervorragend zum Buhmann eignende Paulus war keineswegs die einzige Quelle derjenigen Traditionen, die an der spirituell wie materiell verwandelnden Auferstehung festhielten. Menschen, die dem in der Kirchengeschichte breit akzeptierten Überlieferungsstand noch eine gewisse Achtung entgegenbringen, können der Wahrheit eher näher kommen, als Jene, die leichtfertig alles wegerklären, was ihnen nicht ins Konzept passt.
Wo solche Aktivitäten in eine ständige Verunglimpfung von Jesus Christus ausarten, kann das auch geistige Folgen haben, die über eine rein menschliche Angelegenheit hinausgehen.
3. Auch über mehrere angebliche "Gräber mit Gebeinen Jesu" wurde spekuliert, mehrere in Israel und anderswo. In einem Umfeld im Nahem Osten, wo Grabräuber beteiligt sind - z.B. ist von den aufgefundenen Knochenbehältern eines solchen Grabes einer "verschollen" -; und wo tausende solcher Behälter in Museen gelagert sind und wo etwaige Knochen entfernt und zur Wiederbestattung weitergegeben wurden, usw., ist es fast unmöglich, zuverlässige Erkenntnisse über die Personen zu gewinnen. Da beweisen auch entsprechende eingeritzte häufige Namen nichts. Auch die Wahrscheinlichkeitsrechnung kann keine Ähnlichkeiten zwischen Namen in verschiedenen Familien ausschließen.
Eine ganzheitliche historische Forschung würde nicht von der Voraussetzung ausgehen, daß es die Auferstehung im überlieferten Sinn nicht gegeben haben könne. Auch entspräche es eher dem heute möglichen Stand der Erkenntnis, Prophetie, die auf Jesus bezogen werden kann, nicht nur als eine Quelle subjektiver Hoffnungen Jesu vor 2000 Jahren zu verstehen; sondern in Betracht zu ziehen, daß sie auf etwas ganz Reales hinweisen kann, was teilweise noch der Ergründung harrt, bis es geschehen sein wird.
* 4. Es gibt noch eine Reihe weiterer solcher Spekulationen über Jesus, die zu jeweils unterschiedlichen Ergebnissen führten.
Z.B. eine These, Jesus sei ein Anhänger der kynischen Philosophieschule Griechenlands gewesen... S.a. ein update zu Maria Magdalena. Darüber hinaus wollten Andere Jesus sogar mit Moses gleichsetzen; oder mit einem ägyptischen Pharao; oder mit Julius Cäsar; oder mit einem militanten byzantinischen Kaiser. Womit auch schon offensichtlich ist, daß da Vieles nicht stimmen kann...
** Es fällt auch auf, daß in solchen Büchern die Tatsache nicht erwähnt wird, daß in Qumran auch besonders alte Evangelientexte aus dem 1. Jahrhundert gefunden wurden, deren Vergleich mit den heutigen Texten zeigt, daß sie recht originalgetreu weitergegeben wurden.

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In "themen/ewigesleben.htm" Änderung & Einfügungen:

Dieses Wissen könnte viel dazu beitragen, sich während des Lebens mit bleibenden Werten im eigenen Inneren zu befassen, was z.B. die Bibel schon immer nahelegte.

Wer vorwiegend destruktiv, selbstsüchtig und habgierig gelebt hat, wird aufgrund dieses Ballasts Probleme bekommen, und sich über Versäumtes ärgern. Wer stattdessen eher rücksichtsvoll mit den Mitmenschen umging, und lernte, die Schöpfung wie einen Teil von sich selbst zu schätzen und hilfreich zu sein, wird aufgrund dieses lichteren Charakters gute Erfahrungen machen.
(in Web extra nicht gesondert enth.)
Das Ewige Leben im christlichen Sinne, als eine Verheißung an die "Gerechten" (z.B. Mt. 25:46) bzw. an die, die Jesus nachfolgen (z.B. Lk. 18:29-30), und die an Christus glauben (z.B. Joh. 3) hat nicht unbedingt allein eine "jenseitige" Bedeutung. Aus dem heraus, was in uns mit Christus "dem Himmel" ähnlich geworden ist,  verändert sich auch das Leben in der "zukünftigen Welt", die in solchen Bibelstellen auch erwähnt ist.
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In „themen/schicksal.htm" : Das Christentum und sein Verhältnis zu anderen Lehren über Karma und Reinkarnation: Ergänzungen:

Beim "Lamm Gottes, das die Sünde der Welt trägt" (Joh. 1:29) geht es nicht allein um Sünden im engeren Sinne als begangene Untaten, oder Sündhaftigkeit als die Neigung dazu. Sondern schon das Wort Sünde - von Sund = Getrenntes - gibt recht gut wieder, um was es geht, nämlich um alles, was dazu neigt, den Menschen von Gott zu trennen. Darunter fallen ganauso auch erlittene Untaten bzw. Leiden.
Siehe auch Matth. 16,13-14 and 17,12-13, and Joh. 9,2
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**) Diese Lehre wurde später von der Kirche als Irrlehre bezeichnet; und ab ca. 538 wurde gegen einen ewigen individuellen Menschengeist argumentiert. Aber vermeintliche "Konzilsbeschlüsse" gegen Reinkarnation von 553 waren in Wirklichkeit ein Produkt einer handverlesenen Versammlung, die der Kaiser Justinian einberief, und die der Papst, zu der Zeit in der gleichen Stadt befindlich, offenbar boykottierte. Er unterschrieb auch hinterher nur Beschlüsse zu anderen Themen, nicht aber diesen. Der Ursprung dieser Auseinandersetzung war die Lehre der nordafrikanischen "Monophysiten" - denen die Frau des Kaisers angehörte -, die die reine Auferstehung des Fleisches vertraten, und die Lehre des Origenes ablehnten, wonach sich Christus als himmlisches Wesen mit einem menschlichen Körper verbunden hatte: geradezu ein Musterbeispiel, wie der menschliche Verstand Gegensätze aufstellen kann, die in Wirklichkeit gar keine Gegensätze sein müssen.
Hl. Augustinus, (354-430) "Confessiones": "...habe ich nicht schon in einem anderen Körper gelebt, ehe ich in dem Leib meiner Mutter wurde?"; Bischof Gregorius von Nyssa (351-394): "Es ist eine natürliche Notwendigkeit für die unsterbliche Seele, geheilt und gereinigt zu werden, und dies vollzieht sich, wenn es nicht im gegenwärtigen Erdenleben geschah, in den darauffolgenden künftigen Existenzen"; Bischof Synesius von Ptolemais (370-415): "Die Seele, die nicht unmittelbar in die himmlischen Reiche zurückkehrt, muß viele Leben durchschreiten".

Neuerdings gibt es auch im theologischen Bereich eine Diskussion über Reinkarnation als eine Möglichkeit im Christentum (s. der reformierte Theologe Till Mohr in der Zeitschrift Publik-Forum 18/ 2010). Dabei wurden in unnötig polarisierender Weise Reinkarnation und die "Auferstehung des Fleisches" als "Gegensätze" dargestellt, d.h. daß es nicht beides geben könne; indem die Bibel einseitig ausgewertet wurde (z.B. eher 1. Kor. 15:50 statt 1. Kor. 15:53).
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(neu) themen/ernährung.htm : Jesus Christus und Ernährungsfragen; &Ergänzungen:

(Die praktisch verschwundenen - nämlich später weitgehend islamisierten - judenchristlichen Gemeinschaften waren ein echter und wichtiger Teil der frühen Christenheit, auch wenn sie sich in manchen Anschauungen wie in obigem Beispiel von den übrigen sich entwickelnden Kirchen unterschieden.)
In noch höherem Maß als die biblischen Ernährungsgesichtspunkte ist das religiöse Fasten in der Reinigung des Körpers begründet, wodurch die Offenheit für tiefere seelische, geistliche Erfahrungen steigt. Dies war zwar besonders in der katholischen Kirche verankert - an Freitagen, mit Bezug auf den Karfreitag, und in der Fastenzeit zwischen "Fastnacht" und Ostern. Aber auch außerhalb dieser Kirche ist, nachdem es lange Zeit nicht mehr besonders ernst genommen wurde, die Bedeutung des Fastens wieder gestiegen. Über die Ernährung hinaus wird dabei auch auf andere Weise freiwillig die Fähigkeit zu Entbehrungen praktiziert. Auch wird daran gedacht, daß viele Menschen in der Welt Hunger leiden. Wie tief das alles gehen kann, zeigt die schon von mittelalterlichen Mystikern bis in die Neuzeit beobachtete Nahrungslosigkeit - "inedia", über einige Wochen Fasten weit hinaus. Dies kommt sowohl auf christlichem Hintergrund, als auch auf anderen Hintergründen vor, - heute von Manchen "Lichtnahrung" genannt - und deutet an, daß der Geist die Materie viel stärker beherrschen kann, als dies wissenschaftlich bisher verstanden wäre. (Es setzt voraus, daß der/ die Betreffende sich darin von Gott "geführt" weiß, bzw. sachkundig begleitet wird, um Gefahren zu umgehen. Dies ist nicht als Empfehlung zu verstehen, jenen Weg zu beschreiten.)
Im übrigen sind auch Tiere, biblisch gesehen, von Gott geschaffene Lebewesen, Mitgeschöpfe; also keine beliebig behandelbaren "Sachen", als die sie z.T. heute noch behandelt werden (durch Tierschutzgesetze eingeschränkt).

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(neu) themen/alkohol.htm

(neu)themen/heilung.htm : Jesus Christus und Heilung - auch heute; Ergänzungen:
Geistliche Heilung ...

News: In Deutschland erleichterte das Bundesverfassungsgericht am 2.3.2004 die Heilertätigkeit ohne Heilpraktikerprüfung: Voraussetzung ist, daß ein/e Heiler/in die Patienten vor Beginn der Heilungstätigkeit darauf hinweist, daß geistiges Heilen nicht die Tätigkeit eines Arztes ersetzt - z.B. durch ein Merkblatt oder einen gut sichtbaren Aushang im Behandlungszimmer. In der Urteilsbegründung heißt es u.a.: "Ein Heiler, der spirituell wirkt und den religiösen Riten näher steht als die Medizin, weckt im Allgemeinen die Erwartung auf heilkundlichen Beistand schon gar nicht." ... "... dürften ganz andersartige, ergänzende Vorgehensweisen, wie beispielsweise die Krankensalbung, das Segnen oder das gemeinsame Gebet wohl kaum den Eindruck erwecken, es handle sich um Ersatz für medizinische Betreuung." ... "Die Forderung an den Beschwerdeführer, eine Heilpraktikerprüfung abzulegen, ist unangemessen, weil eine solche Prüfung mit der Tätigkeit, die der Beschwerdeführer auszuüben beabsichtigt, kaum noch in einem erkennbaren Zusammenhang steht. Die in der Heilpraktiker-Prüfung geforderten Kenntnisse in Anatomie, Physiologie, Pathologie sowie Diagnostik und Therapie kann er sämtlich bei seiner Tätigkeit nicht verwerten." (AZ: 1 BvR 784/03). Wer in seiner Tätigkeit von solchen Arten des Heilens deutlich abweicht, sollte sich z.B. vom u.g. DGH beraten lassen.
Wer Honorare oder Spenden zu nehmen pflegt, muß die Heilertätigkeit beim örtlichen Gewerbeamt als Gewerbe anmelden, und es wird Gewerbesteuer fällig; bei Einnahmen über 17500,-- EUR pro Jahr auch Umsatz-/ Mehrwertsteuer (Stand 2006). Die neue Lage gilt zunächst für Inländer; Ausländer in Deutschland müssen das Ausländerrecht beachten.
Ärzte und Heilpraktiker, die mit Heilern zusammenarbeiten möchten, brauchen jetzt diese nicht mehr anstellen und beaufsichtigen (dürfen dies aber weiterhin). Da jetzt geistige Heilung eindeutig als nichtmedizinische Handlung gilt, dürfen Ärzte und Heilpraktiker Patienten offiziell auf die ergänzenden Möglichkeiten spiritueller, christlicher Heiler hinweisen und sogar solche empfehlen. (DGH-Info 2/2004)
Ausgesprochene Diagnosen stellen oder Heilmittel verordnen dürfen wie bisher nur Ärzte oder Heilpraktiker.
Selbst wer professionell Ernährungsratschläge geben will, tut nach der diesbezüglich noch etwas bürokratischen deutschen Rechtslage gut daran, statt einer ärztlichen oder Heilpraktiker- zumindest eine Diätassistenten/innen-Ausbildung oder eine Gesundheitsberater-Prüfung zu haben; und zumindest als Nichtarzt und Nichtheilpraktiker Lebensmittel nicht direkt als Heilmittel für bestimmte Krankheiten des Patienten zu empfehlen.
Unabhängig von rechtlichen Fragen tut der Heilungssuchende selbst gut daran, auch eigene Bemühungen wie eine -gesunde- Ernährung bzw. Diät oder Krankengymnastik, und soweit möglich genügend Schlaf zusätzlich zu beachten; und zu beten.
Ein Beispiel eines christlichen Heilers ist Daniel Hari (Verfasser des Buches: Heilen wie Jesus, Verlag Urs-Heinz Nägeli / Schweiz.)
Innerhalb einer noch im Aufbau befindlichen "Internationalen Vermittlungsstelle für herausragende Heiler" entsteht zur Zeit ein “Christliches Heiler-Netzwerk” (CHN). Geleitet wird es von Kirchenrat Pfarrer Bernhard Wolf, dem Vorsitzenden der Bundeskonferenz der Weltanschauungsbeauftragten der evangelischen Landeskirchen in Deutschland; an der Universität Bayreuth leitet er ein Forschungszentrum für neue religiöse Strömungen.
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Fußnote zu "Naturwissenschaft und Gottesglaube"

(Ein solcher Erkenntnisstand wurde noch nicht überall da erreicht, wo Wissenschaftler und Theologen miteinander diskutiert haben. Wer einen Eindruck vom Stand dieser Diskussionen gewinnen will, kann ein Gespräch zwischen Gerhard Börner und Hans Küng in der Zeitschrift "Spektrum der Wissenschaft" vom April 2006 nachlesen.)

In der katholischen Kirche gibt es die Enzyklika "Fides et Ratio" (Glaube und Verstand/ Vernunft) von 1998, und Papst Benedikt XVI hat das Thema in seiner Regensburger Rede 2006 mit aufgegriffen: Glaube ohne Vernunft und Vernunft ohne Glaube seien jeweils nichts wert, weil sie den Menschen in seiner Ganzheit verfehlen. Michael Springer argumentiert dem gegenüber in "Spektrum der Wissenschaft" Januar 2007, nicht jede Wissenslücke müsse automatisch auf rational nicht Erklärbares bzw. auf Gott verweisen - worum es übrigens z.B. uns weniger geht, es geht um ganz konkrete Schlußfolgerungen, s.o. Er gibt aber zu, daß der Glaube, daß die Wissenschaft eines Tages die großen Lücken erklären könnte, eben auch ein bloßer Glaube ist. Der Stand ist, daß hier heute schon ziemliche Mühe aufgewandt werden mußte, überhaupt die Möglichkeit für den einzelnen Wissenschaftler offenzuhalten, noch nicht an Gott glauben zu müssen (was nicht unbedingt atheistisch sein muß, sondern agnostisch sein kann, d.h. fehlender Glaube ohne endgültige Festlegung, daß es keinen Gott gibt.) Auch eine andere neue Auffassung, die den Gottesglauben immerhin als eine Leistung zur ethischen Absicherung materieller Kultur anerkannte, genügt alleine für sich nicht den obigen Gesichtspunkten.
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(neu) themen/wirtschaft.htm : Christliche Gesichtspunkte für Wirtschaft und soziale Fragen;

Korrektur: (statt Matth. 23,23) 22,21

Ergänzung:
Die Hilfswilligkeit im Sinne von Jesus beruht jedoch auf freiwilligen Entscheidungen; es ist nicht möglich, daraus unmittelbar Zwangsumverteilungskonzepte abzuleiten. Es gelten auch nach wie vor die Gebote 9 und 10 "Du sollst nicht begehren ... was dein Nächster hat." Auch bei allem Bemühen, die soziale Lage Vieler zu bessern, bleiben die unterschiedlichen Schicksale in Gottes Hand.

Erweiterung v. 29.4.:

Es kommt dann z.B. darauf an, ob das Geld oder der Besitz Selbstzweck ist, oder für etwas Sinnvolles eingesetzt wird - Matth. 6,24 spricht von der Unmöglichkeit, Gott und dem Mammon gleichzeitig zu dienen.

Ergänzungen:

Aus dem Islam ist das Verbot des Zinses bekannt. Aber Juden und Christen könnten in der Bibel ähnliche Ratschläge finden (im Alten Testament selbst sind es Verbote):
Hesekiel 18:8 und 9: "Der nicht wuchert, der nicht (andere Übersetzung: überhöhten) Zins nimmt, der seine Hand vom Unrechten kehrt, der zwischen den Leuten recht urteilt; der nach meinen Rechten wandelt und meine Gebote hält, daß er ernstlich darnach tue: das ist ein frommer Mann, der soll das Leben haben, spricht der HERR HERR."  
S.a. Esra 7:24 (Zins-, Zoll- und Steuerverbote gegenüber bestimmten Berufen); 
Sprüche 28:8 wurde manchmal auf die bequeme Art so ausgelegt, der Umgang mit dem durch Zinsen erworbenen Geld sei letztlich gleichgültig, weil das Geld über die Reichen ohnehin wieder den Armen zugute komme. Wo heute Geld vielfach gerade entgegen der Interessen der Armen bzw. des Gemeinwohls eingesetzt wird, sind jedoch die Voraussetzungen des Verses nicht erfüllt. Um die Werteordnung in diesem Vers zu erfüllen, kommt es daher gerade darauf an, wofür das Geld verwendet wird.
Im Neuen Testament siehe betr. Zins auch Mt. 23:23 und Mt. 17:24.
Für diese Ausarbeitung interessiert am meisten, was auch dann noch als nachdenkenswert erscheint, wenn der Bezugsrahmen, in dem das Alte Testament entstanden ist, verlassen wird. Daher wird hier auf Deuteronomium 23,20 nicht näher eingegangen.
Die Bibel hält dazu an, keine unnötigen Schulden zu machen (Sprüche 22:7), und vorausschauend zu planen (Sprüche 21:5), sowie in der Weisheit und im Verstand laufend dazuzulernen (z.B. Sprüche 4:5-8). Es wurde zum Sparen angehalten, schon der erwähnte "Zehnte" sollte jedes Jahr zurückgelegt werden, um damit zu den religiösen Festen reisen zu können und Gaben dafür bereit zu haben (5. Mose 14:22-27). Paulus forderte Christen auf, jede Woche etwas zurückzulegen, um es bei Bedarf für in Not geratene Mitchristen zur Verfügung zu haben (1. Korinther 16:1,2), und legt eine maßvolle Haltung im Umgang mit irdischen Gütern nahe (1. Timotheus 6:8). Jesus geht davon aus, daß berechnet werden muß, ob genug Geld da ist, bevor z.B. ein Bauprojekt gestartet wird (Luk. 14:28). Ein nachhaltiges Wirtschaften wäre auch heute dringend gefragt als Therapie und Vorsorge: private, wirtschaftliche und öffentliche Überschuldung ist die Ursache weltweiter finanzieller Instabilitäten. Die Webseite Christuswege verfolgt keine politischen Ziele; daher werden hier nur allgemeine Gesichtspunkte gegeben.
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Ergänzungen in themen/gesellschaft.htm : (neu) Christliche Gesichtspunkte für Gesellschaft und Politik:
Mt. 7:3-5 "...zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; danach sieh zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst" stellt offensichtlich keine Anleitung dar, den Einzelnen völlig auf die subjektive Befassung mit den eigenen Schwächen zu begrenzen - welchen Eindruck einige christliche Kreise hinterlassen könnten. Es soll nur zur Lebenspraxis werden, stets bei sich anzufangen - um dann umso freier, nämlich ohne eigene Probleme Anderen zuzuschreiben, diese zu ermahnen bzw. zu kritisieren, wo es nötig scheint. Dies wiederum kann sich sowohl auf den persönlichen Umkreis als auch auf Politiker beziehen.
So kann ein christliches Engagement auch ein eigenständiges Denken erfordern, das über einseitige "links- /rechts" Denkmuster hinausgeht.
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themen/philosophie.htm : Religion und Philosophie Kommentar zu Habermas' Rede "Glaube und Wissen"

***) Anmerkung: Habermas und weitere philosophische Richtungen:

Jürgen Habermas gehörte neben Theodor W. Adorno und Herbert Marcuse zur "Frankfurter Schule", die mit ihrer "kritischen Theorie" die Studentenbewegung von 1968 erheblich beeinflußte, und damals abgewandelte neomarxistische, aufklärerische und atheistische Denkweisen einbezog.
Aus einer konservativen philosophischen und theologischen Sicht hat besonders Günter Rohrmoser seit 1969 die Theorie und Praxis der 1968er-Bewegung kritisiert. Er sah deren 'Utopie' als Ersatzreligion (und damit als Konkurrenz zur kirchlichen 'Heilslehre / Eschatologie'), und versuchte dem gegenüber z.B. die alte Lehre des Augustinus von "Zwei (gottgewollten) Reichen" - Religion und Staat - zu retten.
Sowohl Vertreter der Frankfurter Schule als auch deren konservativ-christliche und wirtschaftsliberale Gegner waren und sind teils heute noch groß darin, einseitig alle Argumente aufzulisten, die so gegen die jeweils Anderen zu sprechen scheinen, bzw. die überhaupt die "Gegenseite" fälschlich als einheitlichen Block darzustellen gestatten. So haben die einen die Chance versäumt, differenziert danach zu suchen, was von der traditionellen Werteordnung erhaltungswürdig ist; und die Anderen versäumten, differenziert darauf hinzuschauen, was an den neuen sozialen Bewegungen jenseits ideologischer Verzerrungen das berechtigte - gegen formalistische Autoritätsgläubigkeit gerichtete - Motiv war. Allerdings haben viele Menschen in Deutschland und anderswo seither einige Fortschritte in dieser Diskussion gemacht, weil sie nicht mehr bereit waren, sich in die alten "Frontlinien" von 1968 hineinpressen zu lassen. In der Forschung ist dieser Fortschritt allerdings noch nicht ausreichend nachvollzogen - da gibt es immer noch Bücher, wo der Gegner für alles Übel in der Welt verantwortlich gemacht wird, und wo das Handeln der eigenen Freunde fleckenlos erscheint.

Ergänzungen in themen/schoepfung.htm

Zum "Kreationismus", besonders im englischsprachigen Raum verbreitet: unsere Seite vertritt keine Art von -"ismus". Die Schöpfung der Welt und des Menschen läßt allerdings tatsächlich statt des reinen Zufallsprinzips göttliche Weisheit erahnen. S. auch unsere Seite "Naturwissenschaft und Gottesglaube". Auch Zweifel an manchen nicht gesicherten archäologischen bzw. erdgeschichtlichen Zeitangaben sind zulässig. Aber Diejenigen, die obendrein die "7 Schöpfungstage" in  der Genesis als 7 Tage im heutigen Sinn mit 24 Stunden verstanden haben, sollten dies als eine Interpretation erkennen: damit sollte der Glaube nicht stehen oder fallen. Die heutigen Tage setzen die fertig entstandene bzw. geschaffene Erde samt ihrer heutigen Drehung voraus, was es ja am Anfang alles nicht gab. Schon in der Bibel selbst wird festgestellt "für Gott sind tausend Jahre wie ein Tag". Die 7 Tage dürften sehr wohl etwas Reales bedeuten, aber "Zeiträume", "Schöpfungszyklen" mit nicht näher genannter Dauer. Ausgerechnet die umfangreichsten Schöpfungsprozesse als die kürzesten anzusehen, dürfte angesichts neuer Entdeckungen bald ebenso wenig haltbar sein, wie viele bisherige archäologische Vorstellungen. In der Bibel genügend angedeutet ist, daß sich Gott schon vor Mose Menschen wie Henoch und Noah offenbaren konnte. Unsere heutige Schöpfungsgeschichte dürfte auf eine alte mündliche, später schriftliche Überlieferung aus solchen - echten - Ursprüngen zurückreichen, von der sich Teile auch in anderen Kulturen erhalten haben. In der Forschung bekannt sind z.B. einige auffällige Ähnlichkeiten mit dem sumerischen Gilgamesch-Epos. Das heißt nicht, daß die Genesis dort abgeschrieben sein müßte. Aber es erinnert daran, daß Abraham aus Mesopotamien stammte.
**) Dies könnte als eine spezielle Form eines pan-en-theistischen Ansatzes ("Gott ist auch in seiner Schöpfung wiederzufinden") gesehen werden - nicht zu verwechseln mit Pantheismus ("Gott ist alles"). Die direkteste Beziehung Gottes zur Schöpfung kommt hier jedoch mit Hilfe des Menschen zustande (vgl. auch Joh. 14:21, 14:23, 15). Und selbst diese kommt erst in dem Maße praktisch zur Geltung, in dem der Mensch dessen immer bewusster wird, und er Christus immer verwandter wird. Auch die Freude an der Schöpfung kann zu Gott führen; aber bei einer solchen Schöpfungsmystik sind stattdessen auch erhebliche Abwege möglich, wo Gott nur noch ein Wort für die eigenen materiellen Angelegenheiten und Wünsche wäre.
****) Die angelegten Möglichkeiten der Bewusstseinsentwicklung werden auf Grund der Schritte im Leben Jesu in unserem Haupttext Teil 1 herausgearbeitet. Der Mensch kann heute bewusst - im  Unterschied zu einer früheren, mehr instinktähnlichen Weise - z.B. lernen, die Zusammenhänge mit seinem Umkreis und der Umwelt sowie der Erde wieder stärker zu erkennen. Er kann dabei auch zu einem "vernetzten Denken" finden (ein Begriff, der auf anderer Grundlage von Frederic Vester benutzt wurde), bzw. "multifaktoriellen Denken" (von Döring benutzter Begriff für das Studium komplizierter ökologischer Zusammenhänge statt des dafür unbrauchbaren alten "linearen" bzw. "monokausalen" Denkens = "1 Ursache  1 Wirkung". S.a. unsere Seite "Bewusstsein, Gehirnforschung und freier Wille"; sowie die Seiten "Grundlagen ethischer Werte", "Christliche Gesichtspunkte für Wirtschaft und soziale Fragen", "Allgemeine christliche Gesichtspunkte für Gesellschaft und Politik", "Christentum und Philosophie..."

(neu) themen/ungeborenesleben.htm
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(neu) b/segen.htm

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In themen/altestestament.htm, Ergänzungen:

Das Alte Testament, die jüdische Religion und Jesus Christus...

Diese zusätzliche Seite ist ein Beitrag zum besseren Verstehen des Alten Testamentes und zum interreligiösen Dialog. Damit ist nicht der Anspruch verbunden, die alttestamentarischen Schriften ähnlich ausführlich zu behandeln, wie dieses Webprojekt etwa die Evangelien und die Apostelgeschte (Pfingstereignis) behandelt. Dennoch können später erweiterte Beiträge zu diesem gemeinsamen Erbe von Juden und Christen erscheinen. (...)
Das Werk Jesu war zwar in dieser Form damals nur denkbar auf dem Hintergrund des Gottesglaubens und der Hoffnungen auf einen grundlegenden, auch die übrige Welt betreffenden Wandel, wie dies in Israel durch die Propheten vorgezeichnet war. Allerdings wäre es seither ...

Die jüdische Religion (Judaismus) hat nach der hebräischen Bibel einige weitere Schriften hervorgebracht, wie die Rechtsgrundlagen (Mischna) und Kommentare (Gemara) des Talmud - in den Fassungen von Babylon und Jerusalem -. Wo entsprechende Teile des Judentums erstreben, die 613 Gesetze (Halacha) formalistisch anzuwenden - statt eine Situation unter Beachtung der Liebe Gottes vorurteilslos anzuschauen -, gibt es schwere Probleme. Ähnliche Probleme können z.B. bei einer schematischen Anwendung des Kirchenrechts (und selbst des weltlichen Rechts) entstehen.
Weiter sind die Grundlagenwerke der mystisch - esoterischen Richtung, der Kabbalistik zu nennen: Zohar (Sohar) / Sepher Jezirah. Diese werden dem 13. Jahrhundert zugerechnet, dürften aber auf ältere Überlieferungen zurückgehen; Einiges erinnert sogar an das alte Ägypten. (Auch heute gibt es eine jüdische Mystik .)

... Es ist ein Phänomen in vielen Religionen, daß Menschen, deren Spiritualität verflacht war, und die z.B. voll von Haß waren, nur wenig für die korrigierenden Worte von Propheten offen waren.

Zu den Gottesbildern
"Der Gott Abrahams" wurde sowohl als persönlicher Gott der Familie, des Stammes und Volkes erlebt; andererseits auch als Gott des Universums. Dieser Glaube hat erst mit der Zeit die strenge monotheistische Form angenommen, zu dem die Propheten immer wieder aufriefen. (...)
Der Messiasglaube und Christus

„Christos" ist schon in der Septuaginta, der von Juden für Juden im 3./2. Jahrhundert vor Chr. angefertigten Übersetzung der hebräischen Bibel ins Griechische, das Wort für „Meschiach", den prophezeiten Messias. Dies ist somit keine Erfindung des Paulus, wie einige moderne Schriftsteller glaubten. Die Schriftrollen von den Höhlen im Umkreis des Toten Meeres (Qumran) zeigen, daß tiefgläubige Juden gerade in den Jahrzehnten/ Jahrhunderten vor Chr. ein messianisches Friedensreich erwarteten, wie es in Jesaja 11 beschrieben ist. Aber schon damals gab es unterschiedliche Auslegungen über das Wesen des Messias – wie auch die Jünger Jesu es recht schwer hatten zu verstehen, daß es bei dem angesagten neuen „Königreich" nicht um eine äußerliche nationale Revolte gegen die Römer ging, sondern um eine spirituelle, alles verwandelnde Entwicklung, ein „Reich des Himmels".

Die Gemeinschaft von Qumran wird oft zu den strenggläubigen, spirituellen Essenern gerechnet, der dritten grundlegenden Schule des damaligen Judentums neben den Pharisäern und Sadduzäern. Genau genommen handelte es sich eher um eine den Essenern nahestehende, unabhängige Gemeinschaft, die zu den anderen Strömungen im damaligen Judentum gute Kontakte hatte, neben den friedlichen Essenern auch zu den ebenfalls eigenständigen militanten „Zeloten", und zu den Pharisäern in Jerusalem (letztere vertrauten dieser Gemeinschaft in der Not selbst die Aufzeichnungen über den Tempelschatz an; offenbar galten sie trotz unterschiedlicher Ansichten als absolut vertrauenswürdig). Die „Gemeinderegel" 1QS enthielt Angaben über die Messiaserwartung. Es wurden sogar 2 Messiase bzw. 2 Abstammungslinien eines solchen erwarteten Messias erwähnt, die nach dem damaligen Recht auf Jesus zutreffen könnten: durch Joseph aus dem Hause David und durch Maria aus dem priesterlichen Linie von Aaron (Dies erwähnt z.B. auch Carsten Peter Thiede, der im Auftrag der israelischen Antikenbehörde mit diesen Schriftrollen befaßt ist).
Die Prophezeiung aus Micha 5,1, wonach der Messias aus Bethlehem stamme, scheint in diesen Kreisen, die die Messiaserwartung pflegten, keine Bedeutung gehabt zu haben. Dennoch bezieht sich z.B. der Evangelist Matthäus darauf. Von Manchen wurde dies leichtfertig als seine Erfindung betrachtet, da Jesus aus Nazareth stamme.
Aus mystisch-visionären Quellen*), insbesondere Jakob Lorber, der im 19. Jahrhundert noch keine Ursache hatte, solche Spekulationen zu widerlegen, erfahren wir, daß Jesus aus einem Ort namens Bethlehem stamme, aber nicht dem heutigen Bethlehem, sondern einem heute nicht mehr vorhandenen Bethlehem im Umkreis von Nazareth.

Hier noch eine Anmerkung zu älteren Prophetien: Es hilft wenig, die Johannesapokalypse in der Ausdeutung zu vermischen mit der Prophetie des Alten Testamentes. Auch wenn an einigen Stellen verwandte Bilder verwendet werden, müßten die Aussagen der alten Propheten erst einmal mit den geschichtlichen Ereignissen der vorchristlichen Zeit und entsprechenden Zeittafeln verglichen werden. Dann zeigt sich nämlich, daß diese Propheten fast ausnahmslos von damals bevorstehenden Ereignissen in vorchristlicher Zeit und in der Zeit Christi sprachen: z.B. der babylonischen Gefangenschaft und der damaligen Rückkehr der Juden, sowie den nachfolgenden Kriegen im Land, einem damaligen Sieg der Juden, usw.; auch vom Kommen des Messias bzw. Christus (zum Messias vgl. die Seite über das Alte Testament). Nur an ganz wenigen Stellen schimmert zusätzlich etwas durch, was auf unsere Zeit bzw. auf das in der Johannesoffenbarung Geschilderte hindeutet (z.B. Jesaja 24; 25; 27; 66:15; Daniel 7:9-28).
Übereinstimmungen zwischen jüdischen und christlichen Theologen betreffend Jesus.
Viele moderne jüdische und christliche Forscher sind inzwischen immerhin zu folgenden gemeinsamen Ansichten gekommen:
- Jesus als tatsächliche historische Person zu sehen, geboren in Nazareth in Galiläa; als Sohn von Josef und Maria (Mirjam); aufgewachsen in einem Kreis von Brüdern und Schwestern;
- getauft von Johannes dem Täufer und Bußprediger; wonach er sich berufen sah, öffentlich zu wirken; aus welchem Zusammenhang heraus dann die Jesus-Bewegung entstanden ist;
- daß er als Wanderprediger das Gebet zum einen Gott gelehrt und vor dem Hintergrund des näherkommende Gottesreichs das Volk zur Umkehr aufgerufen hat.
- daß er dabei auch zahlreiche Heilungswunder, z.B. an psychisch Kranken, bewirkte; und daß er besonders bei sozial und sonstwie gesellschaftlich schwächer Gestellten, Frauen und Kranken angenommen wurde;
- daß sich in Galiläa und Jerusalem Konflikte mit jüdischen Geistlichen ergaben, bis hin zum gewaltsamen Tod durch Römer.
Zwischen Juden und Christen blieb u.a. umstritten,
- ob Jesus der prophetisch vorhergesehene Messias war;
- wie die Kreuzigung und der Auferstehungsglaube zu sehen ist;
- wie die christliche Lehre vom umfassenderen - über das Judentum hinausgehenden - Volk Gottes zu verstehen ist;
- wie das Verhältnis zwischen Jesus und Gott genau war.
(Allerdings gibt es darüber hinaus auch einige Juden und Christen mit extremer Kritik gegen die jeweils andere Religion. Im interreligiösen Dialog spielen diese praktisch keine Rolle.)

*) Zur Entwicklung des Judentums vom Altertum über die katastrophalen Ereignisse in der deutschen Geschichte bis zur Gegenwart s. a. Prof. Hans Küng, Das Judentum. Wesen und Geschichte, Sonderausgabe 2007. (Er strebt eine integrierte Forschung an, die trotz Archäologie und kritischer Forschung die alten Schriften als inhaltliche Quellen ernst nimmt, und die sowohl Christen als auch Juden Einiges zum Nachdenken auf den Weg gibt. Wir teilen nicht alle dort wiedergegebenen Folgerungen historisch-kritischer Forschung, die Geschehnisse mit Jesus manchmal zu sehr als subjektive Erlebnisse erscheinen ließen; der Autor ist aber offen für eine eigenständige noch nicht voll erforschte Realität solcher Erlebnisse.)
...Betr. die „vorsintflutliche" Zeit und die neutestamentliche Zeit z.B. die Schriften durch das „Innere Wort" von Jakob Lorber: www.lorber-verlag.de ; sowie Rudolf Steiner. Die Erkenntnisse der Mystik bringen es auch mit sich, daß die These Einiger gar ganz vergessen werden kann, Jesus habe als historische Person nie existiert, oder sei ein einfacher Wanderprediger gewesen.

In themen/islam.htm : Jesus Christus und der Islam, Änderung:
Dies ist ein Beitrag zum besseren Verstehen zwischen den Religionen und zu einem friedlichen "Interreligiösen Dialog", wie er seit vielen Jahren stattfindet. (...)
Christen bzw. Juden werden im Koran teils auch direkt als "Ihr Leute der Schrift" (z.B. Sure 4:171) und. als "Ihr Kinder Israels" angesprochen. So können sie sich auch mit dem Hl. Koran befassen (auch wenn sie es meist nicht tun.) Religionswissenschaft befasst sich jedenfalls mit den Heiligen Schriften aller Religionen.
Die Heiligen Schriften sollten mit Respekt studiert werden.Der eine Teil der moslemischen Koran- Kommentatoren schrieb, daß vom Koran eine Urform - wohlverwahrt bei Gott - existiert, die nur den reinen Engeln und den reinen menschlichen Gesandten zugänglich ist; ein anderer Teil von ihnen interpretierte, daß der Leser des auf der Erde vorliegenden Koran in einem reinen Zustand sein soll. (...)
In den ersten Jahrhunderten des Islam wurde auf Christen und Juden kein Zwang ausgeübt, zum Islam überzutreten (der Lehre im Koran entsprechend, "In der Religion gibt es keinen Zwang", s. Sure 2, 256*).
Abraham gilt als einer der "Hanifen", die als Einzelne direkt zum Glauben an den einen Gott fanden.
Als "Ungläubige" - wörtlich ungefähr: "Verhüller" - im strengen Sinn galten zur Zeit des Propheten Mohammed die Polytheisten, bzw. Götzendiener, gegen die er in Arabien kämpfte, und vor denen auch schon die Bibel der Juden und der Christen gewarnt hat. Im weiteren Sinn gelten im Islam heute DIejenigen als ungläubig, die nicht an den einen Gott und das Gericht glauben. Manchmal wird der Begriff heute fälschlich pauschal auf alle Nichtmoslems angewendet; manchmal sogar auf Moslems einer jeweils anderen Richtung.

Im Römerbrief 1.4 heißt es, daß Jesus in seine Kraft des Geistes der Heiligkeit "als Sohn eingesetzt" - also nicht geboren - wurde.
Mit der muslimischen Überzeugung, daß Gott ungeboren ist und Jesus nicht geboren sondern erschaffen hat, damit könnten insoweit Christen eigentlich übereinstimmen. Weiter ist der Begriff (griechisch) "logos" - der in der Bibel gerade für die göttliche Herkunft bzw. Sendung von Jesus Christus steht - in den Evangelien auch als "Das Wort" (siehe oben) übersetzt worden, das im Koran für Jesus gebraucht wird. Sind in den Inspirationen des Koran - wie in der Bibel - Geheimnisse verborgen, die weder Muslims noch Christen bisher voll ergründet haben, sodaß sie sich nutzlos um Begriffe streiten? Auch wo Christen diese Lehren so präsentieren, daß sie als "Vielgötterlehre" verstanden werden kann, entspricht dies nicht der Art, wie Jesus selbst gelehrt hat: "Betet in meinem Namen (d.h. innerlich verbunden mit Jesus) zum Vater (Gott)" (Johannesev. 15:16). Alles dreht sich im Leben Jesu um den einen Gott, mit dem er eng verbunden war, und zu dem gerade er die Menschen hinführen kann. (...)
In der christlichen Version kündigt der Engel des Herrn die Geburt Jesu aus dem Heiligen Geist an.

Moslems und Christen sind sich nicht einig darüber, ob Jesus vor seiner Himmelfahrt gekreuzigt wurde, starb und durch Gott den Tod überwand – wie die Christen sagen -, oder ob er ohne Kreuzigung lebendig in den Himmel erhoben wurde - wie Muslims glauben. Gemeinsam ist aber der Glaube, daß er zu der Zeit als er erhoben wurde, keineswegs „tot" war, sondern z.B. die Menschen belehrte.

Jesus wird dann wiederkommen und über die gläubigen Leute der Schrift Zeuge sein (Sure 4,159; vgl. Sure 16,89*). Das Gericht ist im Koran wie in der Bibel eindeutig eine Sache Gottes, und nicht eine Sache der Menschen, egal ob Christen, Moslems oder Juden.
(Solche Vergleiche zwischen den Religionen dienen hier nicht dazu, die Unabhängigkeit des Koran zu bezweifeln.)

Schon in der Sure 3:55 bzw. 5:48 heißt es „...ich werde ihn rein machen" und „...werdet Ihr alle zu mir zurückkehren, und ich (Gott) werde zwischen Euch entscheiden über das, worüber ihr Euch (im Erdenleben) uneins wart". Die Lösung einiger verbliebener Geheimnisse könnten Christen und Moslems daher in Ruhe abwarten, statt zu streiten.
(...)
***) Auch die historischen "christlichen Kreuzzüge" waren nicht biblisch begründet, sondern menschliche Taten, und stehen z.B. bei vielen europäischen Christen heute in schlechtem Ruf.
Dschihad...(wörtlich: "Kampf") ...in dieser Bedeutung...
Im heutigen Islam gibt es keine zentrale Stelle, die über religiös- ethische Fragen entscheidet. Jedoch würden Positionen, die von einer deutlichen Mehrheit der angesehenen Rechtsgelehrten geteilt werden, wahrscheinlich breit akzeptiert werden.
Hinweise auf mystische und philosophische Traditionen in der Geschichte des iranischen Islam gibt es in französischer Spr
ache: Henri Corbin, "En Islam iranien. Aspects spirituels et philosophiques" I, II, III. Paris. (Soweit Bücher Anderer erwähnt sind, heißt das nicht automatisch, daß alle ihre Inhalte unterstützt würden.)
**) Zur geschichtlichen Entwicklung der Koranauslegung und der verschiedenen Schulen siehe Hans Küng, "Der Islam Geschichte, Gegenwart, Zukunft" oder die Sonderausgabe 2007 als "Der Islam Wesen und Geschichte", Piper-Verlag. Ausführlichere Hinweise auf die mystischen und die früher vorhanden gewesenen philosophischen Traditionen in der Geschichte besonders des iranischen Islam gibt es in französischer Sprache: Henri Corbin, "En Islam iranien. Aspects spirituels et philosophiques" I, II, III. Paris. (Soweit Bücher Anderer erwähnt sind, heißt das nicht automatisch, daß alle Ansichten darin unterstützt würden.)
***) Auch die historischen "christlichen Kreuzzüge" waren nicht biblisch begründet, sondern menschliche Taten, und stehen z.B. bei vielen europäischen Christen heute in schlechtem Ruf.

u.a. kleinere Änderungen
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(neu) themen/buddhismus.htm : Jesus Christus und der Buddhismus; & Ergänzung:

Buddha im "Kalama Sutra": "Lasst euch nicht führen..., nicht nach Hörensagen, ...Überlieferungen, ... Tagesmeinungen, ...der Autorität heiliger Schriften, ...blossen Vernunftgründen und logischen Schlüssen, ... erdachten Theorien und bevorzugten Meinungen, ...Eindrücken persönlicher Vorteile, ...der Autorität eines Meisters. Wenn ihr aber selber erkennt ...".
Sowie weitere Ergänzungen s. dort.
*****) Es gibt auch philosophische Aspekte. Im Mahajana-Buddhismus beschrieb Nagarjuna in seinen Allgemeinen Kommentaren zum Prajnaparamita, dass etwas als wahr, nicht wahr, wahr und nicht wahr, weder wahr noch nicht wahr gesehen werden kann, also vierfach statt einem rein dualistischen entweder / oder. Da der klassische Verstand nicht ausreicht, um das voll zu verstehen, konnte es wie bei den paradoxen Aussprüchen des Zen-Buddhismus (s.o.) dazu führen, daß der Mensch über diesen dualistischen Verstand hinaus gelangte (eine Form der "Erleuchtung"), und so einen Überblick aus einer höheren Sicht haben kann. In der europäischen Philosophie gibt es einen anderen Weg zur Erweiterung des Denkens über jenes alte dualistische entweder / oder hinaus: Hegels Dialektik von These und Antithese bezieht die daraus zu gewinnende Synthese ein. Sie kann so den Verstand selbst dazu trainieren, eine über den Gegensätzen oder Scheingegensätzen stehende Sicht einzunehmen, und so offener zu werden für die höhere Wahrheit von Gottes Geist. Unser christliches Projekt hat unabhängig davon etwas Verwandtes entwickelt, indem aus unterschiedlichen Sichtweisen jeweils das aus ganzheitlicher Sicht Nachvollziehbare, Kompatible zusammengeschaut werden kann (Überwindung von Scheingegensätzen).
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(neu) themen/hinduismus.htm : „Jesus Christus und der Hinduismus"; & neuere Ergänzungen:

Im Hinduismus kann z.B. die Schule der Vishnuiten als monotheistisch gelten.

Heilige Schriften Die älteste religiöse Grundlage sind die Veden, die auf die "Rishis" des urzeitlichen "Goldenen Zeitalters" zurückgeführt wurden. Später kam z.B. das Mahabharata-Epos hinzu, mit der Schilderung frühgeschichtlicher Begebenheiten, die oft für Mythen gehalten werden, u.a. Kriege, also aus einem nicht mehr derart "goldenen" Zeitalter. Die Weisheitsliteratur der Upanishaden schloß sich an. Die Bhagavadgita bezieht sich auf das Wirken Krishnas. 
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themen/taoismus.htm : Taoismus/ Konfuzianismus im Verhältnis zum Christentum & neuere Ergänzungen
Auf einem solchen Weg kann die Einteilung aller Erscheinungen der Welt in Yin und Yang den Verstand des Menschen verstärkt in diesen Polaritäten festhalten; sie kann aber bei entsprechendem Streben auch über diese hinaus führen, und in einen mystischen Bewusstseinszustand.

Ein intereressantes Zeugnis einer frühen Begegnung zwischen Christen und Taoisten findet sich im Buch von Martin Palmer, "Die Jesus Sutras", Ansata: eine heute nicht mehr existierende christliche Kirche in China hat im 8. Jahrhundert wesentliche Inhalte des Christentums für ein taoistisches Umfeld verständlich gemacht. (Soweit hier Bücher Anderer erwähnt sind, heißt das nicht automatisch, daß alle ihre Inhalte unterstützt würden.)

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themen/shinto.htm : Die japanische Shinto-Religion sowie Naturreligionen allgemein im Verhältnis zum Christentum

themen/parsismus.htm : Die Religion Zarathustras (Parsen) im Vergleich mit dem Christentum
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themen/religion.htm : „Religion als Wiederverbindung mit Gott" ; Ergänzungen:

...daß sich "das Essen der Frucht vom Baum der Erkenntnis" im Paradiesmythos u.a. auf diese Spaltung bezieht, und daß die Überwindung negativer ("teuflischer") Eigenschaften daher auch die Heilung dieser Spaltung betrifft.

...Dies heißt nicht, daß diese anderen Wege alle zum selben Ziel führen müßten; Genaueres zu Ähnlichkeiten und Unterschieden siehe unsere entsprechenden Themenseiten.)
Dabei kommt es nicht in  erster Linie auf "Glaubensvorstellungen" an, also menschliche Gedanken über Religion; sondern mehr auf die real gelebte Verbindung des Menschen mit Gott.

 

themen/beziehungen.htm: siehe Änderungen zum Haupttext, Kapitel 10.

 

Erweiterungen in reference.htm (Impressum)

(neu) b/philippus.htm - ergänzt

(neu) b/thomas.htm

(neu) b/katholischegebete.htm

(neu) themen/hilfe.htm

(neu) themen/dreieinigkeit.htm.

(neu) themen/zeiten.htm Tafel: "Urbilder" - von der biblisch beleuchteten Urgeschichte über die Zeit Jesu bis in die Zukunft.

(neu) themen/laeuterung.htm "Ein christlicher Weg zur Verarbeitung der Ereignisse des Lebens".

(neu) b/papst.htm : "Papst Johannes Paul II und der Nachfolger Benedikt XVI."

(neu) b/name.htm : Zum Namen Jesus Christus.

(neu) themen/mystik.htm Anleitungen aus Jakob Böhme und Meister Ekkehart

(neu) themen/aktuelles_karikaturen.htm Kommentar zu den Karikaturen betr. Prophet Mohammed.

(neu) de1234/revision_de060506.htm : Maria Magdalena.

(neu) b/umfrage.htm : Zur Meinungsumfrage bzw. Studie "Spiritualität in Deutschland".

(neu) themen/sichbeklagen.htm : Klagen als möglicher Teil christlicher Praxis.

(neu) themen/bewusstsein.htm

(neu) themen/aegypten.htm : Anmerkungen zur Altägyptischen Religion

(neu) themen/alteuropa.htm : Anmerkungen zu alteuropäischen Religionen: Griechische, Römische, Germanische, Keltische Religion
(neu) themen/2012.htm : 2012: Der Maya-Kalender und das Christentum

 

Änderungen im Haupttext siehe gesondert.

Neue Extrafenster zu Kapiteln des Haupttexts mit kurzen Bibelzitaten und Anmerkungen sind hier nicht genannt.

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